01/2025 Blockbaupionier
EDITORIAL
Das vergangene Jahr? Längst abgehakt. Eine europäische Bauwirtschaft, die noch nicht wieder in Schwung gekommen ist, und eine amerikanische Zollpolitik, die der Welt den Atem verschlagen hat. Den Schweizer Holzbau hat das zum Glück kaum tangiert. Der Arbeitsvorrat in den Betrieben war hoch und die Stimmung ungetrübt. Das ein oder andere Projekt musste zwar verschoben werden, aber mit vollen Auftragsbüchern und gutem kollegialem Austausch in der Branche wurden auch solche Herausforderungen problemlos gemeistert. In bester Laune liessen die 570 Schweizer Teilnehmerinnen und Teilnehmer (ein neuer Rekord!) am Internationalen Holzbau Forum (IHF)
in Innsbruck das vergangene Jahr ausklingen – mit Blick nach vorn, nicht zurück. Der Netzwerkanlass bot wie immer die perfekte Plattform für Austausch und Allianzen, Best-Practice-Beispiele und Zukunftsthemen (siehe Seite 22). In den Vorträgen des 29. IHF drehte es sich oftmals auch um eine möglichst ressourcenschonende Bauweise mit Holz. Wenn der Ausstoss von grauer Energie minimiert werden soll, ist es hilfreich, möglichst viel mit dem nachhaltigen und nachwachsenden Naturmaterial Holz zu bauen – dabei aber möglichst wenig davon zu verbrauchen. Die Zahl der Fichten und Tannen im mitteleuropäischen Wald nimmt bekanntlich mit dem Klimawandel ab. Die Verfügbarkeit von Holz wird die Branche deshalb je länger, je mehr beschäftigen – müssen.






