03/2026 Himmelwärts bauen
KURZ & BÜNDIG
Übermüdet im Job: Unfallrisiko fast doppelt so hoch
Schlafprobleme sind weit verbreitet: Jede dritte Person schläft schlecht, jede zehnte leidet an einer chronischen Schlafstörung (Insomnie). Die Folgen zeigen sich auch am Arbeitsplatz. Schlafmangel reduziert Reaktionsfähigkeit und Konzentration. Auch die motorischen Fähigkeiten sind eingeschränkt: Übermüdete Personen stolpern häufiger, lassen Gegenstände fallen oder unterschätzen Gefahren. Menschen mit chronischer Insomnie haben gemäss internationalen Studien gar ein zwei- bis zweieinhalbfach erhöhtes Risiko für Arbeitsfehler und Unfälle. «Schlafmangel ist für die Sicherheit am Arbeitsplatz gravierend», sagt Inglina Keller, Präventionsberaterin und Spezialistin Gesundheit bei der Suva. Gerade in Berufen mit erhöhtem Gefahrenpotenzial können kurze Aufmerksamkeitslücken schwerwiegende Folgen haben. Betriebe können die Schlafgesundheit ihrer Mitarbeitenden stärken: Erreichbarkeit klar regeln und Überzeit begrenzen, Führungskräfte sensibilisieren, wo machbar flexible Arbeitszeiten ermöglichen, Pausen und Powernaps (15–20 Minuten) fördern sowie Schulungen zu Stressbewältigung und Schlafhygiene anbieten. suva.ch










