01/2025 Blockbaupionier
BILDEN
Holzfachspezialisten mit eidg. Fachausweis
Säger, Förster, Zimmerleute, Schreiner/innen, sogar eine Möbel-Detailhandelsfachfrau: Zwei Frauen und 16 Männer aus der gesamten deutschsprachigen Schweiz sitzen gemeinsam im Schulungsraum der Höheren Fachschule Holz in Biel. An diesem Tag steht für die 22 bis 47 Jahre alten Teilnehmenden Berufsbildung auf dem Programm – es könnte aber auch Qualitätsmanagement, Sortiments- und Preisgestaltung oder Beschaffung und Logistik sein. Vier Module umfasst die Grundausbildung für Holzfachspezialisten mit eidg. Fachausweis, darauf aufbauend folgt wahlweise noch ein Modul in den Bereichen Handel oder Produktion. Die gesamte Ausbildung führt nach zwei Jahren zu einem eidgenössischen Fachausweis und befähigt die Berufsleute, im mittleren Kader eines Holzwirtschaftsbetriebes Verantwortung zu übernehmen. Einer von ihnen ist Kaspar Lang. Innerhalb weniger Jahre ist der 30-jährige ausgebildete Schreiner in einem mittelgrossen Sägereiunternehmen vom Maschinisten zum Produktionsleiter aufgestiegen. «Hier hole ich mir das Rüstzeug für diese verantwortungsvolle Tätigkeit», sagt er. Der 37-jährige Michael Rösli, stellvertretender Geschäftsführer in einem kleineren Hobelwerk, schätzt die umsetzungsorientierte Ausbildung mit direktem Bezug zur Berufswelt, die auch einen Blick über den Tellerrand des eigenen Betriebs hinaus erlaubt. Die Praxisnähe ist der Lehrgangskoordinatorin Sabine Zulauf ein grosses Anliegen. «Wichtiges Ziel dieses Lehrgangs ist, kompetente Fachleute in der Branche zu halten», sagt sie. Dies ist für die fünf Trägerorganisationen WaldSchweiz, Holzindustrie Schweiz, Holzwerkstoffe Schweiz, Verband Schweizerischer Hobelwerke und Schweizer Furnierverband sowie für die Wirtschaftspartner einer der Beweggründe, den neu entwickelten Lehrgang «Holzfachspezialistin/Holzfachspezialist FA» anzubieten. holz-bois.ch






